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21 Oktober 2016

23. Oktober 1981 - die Geburtsstunde des Fiat Ducato

Vor genau 35 Jahren revolutionierte der Fiat Ducato mit Vorderradantrieb, leistungsstarken Motoren und üppigem Laderaum das Transportersegment. Heute wird der in über 10.000 Varianten gefertigte Bestseller in weltweit mehr als 80 Ländern verkauft. Sein Erfolgsrezept sind kundenorientierte Vielseitigkeit, leistungsstarke Motoren und hohe Wirtschaftlichkeit.

 

Frankfurt, im Oktober 2016

Die Erfolgsgeschichte kann sich sehen lassen. 35 Jahre nach der Präsentation der ersten Modellgeneration ist der Fiat Ducato einer der beliebtesten Transporter auf Europas Straßen. Daran war am 23. Oktober 1981 beim Produktionsstart (Verkauf in Deutschland ab 1982) noch nicht zu denken. Immerhin, der Fiat Ducato läutete im Transportersegment eine technische Revolution ein. Die Bauweise - vorne quer eingebauter Motor, Antrieb und Tank zusammen mit dem Führerhaus in einem Modul zusammengefasst - und der Vorderradantrieb waren komplett neu.

Zur Produktion des neuen Transportermodells wurde ein eigenes Werk errichtet, die Società Europea Veicoli Leggeri (SEVEL), auf Deutsch etwa Europäische Gesellschaft für leichte Nutzfahrzeuge. Die Fabrik ist heute eine der größten ihrer Art im EMEA-Wirtschaftsraum (Europa, Mittlerer Osten, Afrika). 2015 rollte im Val di Sangro (Nähe Verona) der fünfmillionste Transporter vom Band.

Als wahrhaft „globaler Transporter" wird der Fiat Ducato aktuell in mehr als 80 Ländern verkauft. Berücksichtigt man alle lieferbaren Versionen von Karosserie, Motoren und Radständen, stehen heute mehr als 10.000 Varianten als Kastenwagen, für den Personentransport sowie als Basis für Aufbauten (Reisemobile usw.) zur Wahl.  

Aus Anlass des 35. Geburtstags des Fiat Ducato hat Fiat Professional eine spezielle Kampagne in den sozialen Netzwerken wie Facebook gestartet. Auf der Internetseite www.fiatprofessional.com  ist außerdem ein emotionales Video zu sehen, dass den Slogan „Wir haben niemals von Erfolg geträumt, wir haben ihn gebaut" zum Inhalt hat.

Die erste Modellgeneration (Typ 280, 1981 bis 1990)
Schon die erste Generation des Fiat Ducato überzeugte mit einem neuen technischen Layout. Die Bauweise mit vorne quer eingebauter Motor, Antrieb und Tank zusammen mit dem Führerhaus in einem Modul zusammengefasst sowie Vorderradantrieb ermöglichte eine deutlich bessere Raumnutzung als bei bis dahin verwendeten Konzepten.

Die streng rechteckig gebaute Karosserie wurde vom Start weg in zwei Dachhöhen sowie in den Varianten Kastenwagen, Kombi, Bus und Pritsche angeboten. Besonders komfortabel war die Busvariante Panorama mit Teppichboden sowie Zusatzheizung und einzeln verstellbaren Sitzen für die Passagiere. Zwei Radstände (2.923 und 3.653 Millimeter) führten beim Kastenwagen zu einem Ladevolumen von bis zu 9,8 Kubikmeter und zwei Nutzlastklassen (1,0 und 1,3 Tonnen) bei einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 2,8 Tonnen. 1984 wurde die erste Generation des Fiat Ducato technisch überarbeitet. Dank schräg gestellter Stoßdämpfer war der Laderaumboden nun durchweg flach. Bei der 1985 neuen Modellvariante Maxi waren bis zu 3,5 Tonnen Gesamtgewicht zugelassen. Ab 1989 gab es den Fiat Ducato auch mit Vierradantrieb, der vom österreichischen 4x4-Spezialisten Steyr-Puch stammte.

Die zweite Modellgeneration (Typ 290, 1990 bis 1994)
1994 fand der erste Generationswechsel statt. Optische Erkennungszeichen waren unter anderem die in Details geänderte Front, die jetzt einteiligen Seitenfenster, die größeren Außenspiegel und die größere seitliche Schiebetür. Die Leistung des 2,5-Liter-Turbodiesels stieg auf 70 kW (95 PS). Außerdem war erstmals eine weitere zukunftsweisende Antriebstechnologie verfügbar - der Fiat Ducato Elettra fuhr rein elektrisch. Ein dritter Radstand (3.200 Millimeter) ergänzte zusätzlich das Angebot. Am 1. Oktober 1991 wurde ein erster Meilenstein erreicht - der 500.000ste Fiat Ducato rollte vom Band.

Die dritte Modellgeneration (Typ 230, 1994 bis 2002)
1994 präsentierte Fiat die dritte Modellgeneration. Aerodynamischer Feinschliff - der cw-Wert verbesserte sich von 0,47 auf 0,35 - und ein modernes Design verpassten der bis dahin kantigen Karosserie deutlich rundere Formen. Ab diesem Zeitpunkt waren außerdem drei unterschiedliche Dachhöhen lieferbar, womit sich das maximale Ladevolumen auf 12,0 Kubikmeter erhöhte. Außerdem etablierte der Fiat Ducato eine technische Neuerung, die heute als Standard bei Transportern gilt: den im oberen Bereich der Mittelkonsole platzierten Schalthebel. Einen zusätzlichen Schub erfuhren die Verkaufszahlen mit der Auszeichnung des Fiat Ducato als „Van of the Year 1994".

Die vierte Modellgeneration (Typ 244, 2002 - 2006)
Einen weiteren großen Schritt in Richtung Pkw-Komfort ging der Fiat Ducato 2002. Unter anderem Sitzhöhenverstellung und höhenverstellbares Dreispeichen-Lenkrad  hielten Einzug. Auch motorenseitig entwickelte sich der Fiat Ducato weiter. Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzsystem kombinierten ab 2002 hohe Leistung mit niedrigem Verbrauch. Der Fiat Ducato Bipower, der wahlweise mit Benzin oder Erdgas betrieben werden konnte, legte den Grundstein für die Position von Fiat Professional als Europas Marktführer bei Transportern mit Erdgas-Antrieb.

Die fünfte Modellgeneration (Typ 250, 2006 - 2014)
Ab 2006 war die fünfte Modellgeneration des Fiat Ducato auf dem Markt. Sie wurde in zahlreichen Karosserievarianten für den Warentransport, als Fahrgestell mit Einzel- oder Doppelkabine und für den Personentransport angeboten. Zur Verfügung standen fünf Längen auf vier Radständen (3.000 bis 4.035 mm) mit  einem Ladevolumen bis zu 17 Kubikmeter. Die Motorenpalette wurde gebildet von drehmomentstarken Turbodieseln, die mit der weiter entwickelten  Generation der MultiJet Direkteinspritzung ausgerüstet waren.

Die sechste Modellgeneration (Typ 250, seit 2014)
Die aktuelle, bereits sechste Generation des Fiat Ducato bietet im Segment die höchste Achslast vorne (bis zu 2,1 Tonnen), die höchste Achslast hinten für Fahrzeuge mit einfacher Hinterachse (bis zu 2,5 Tonnen) sowie die höchste Nutzlast. Erstmals ist der Fiat Ducato darüber hinaus mit Luftfederung an der Hinterachse erhältlich. Seit 2015 steht außerdem wieder eine Variante mit Vierradantrieb zur Verfügung, die beim französischen Spezialisten Dangel komplettiert wird. 

Zunächst vor allem in Europa erfolgreich, hat sich der Fiat Ducato längst auch in Russland, Lateinamerika, dem Mittleren Osten und Australien zum Bestseller entwickelt. Als wahrhaft „globaler Transporter" wird er aktuell in mehr als 80 Ländern verkauft, darunter auch in Nordamerika als Modell ProMaster der Marke RAM, die ebenfalls zu Fiat Chrysler Automobiles gehört.  

 

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Kontakt:

Sascha Wolfinger
Tel: +49 69 66988-357

E-Mail: sascha.wolfinger@fcagroup.com

 

 

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